Beispiele für die Dekoration des Doktorhuts

An deutschen Hochschulen ist es üblich, dass Kollegen und „Mitdoktoranden“ einem Doktoranden zur erfolgreichen Promotion einen liebevoll verzierten Doktorhut überreichen. Dieser Hut ist zudem oft komplett selbstgebastelt und wird mit allerlei Kleinkram beklebt und dekoriert, der sich auf den Träger oder dessen Arbeit bezieht. Dass der Fantasie beim Verzieren eines Doktorhutes wirklich keine Grenzen gesetzt sind, zeigt die folgende Galerie mit Bildern von realen Doktorhüten.

Ob Miniaturauto, Kuscheltier, Kartonmodell, die Lieblingssüßigkeit – es gibt vermutlich nur wenige Dinge, die nicht schon in irgendeiner Form als Dekoration auf einem Doktorhut zu finden waren. Häufig ergeben sich Ideen für den Hut schnell aus der täglichen Arbeit des gewürdigten Doktoranden. Manches Promotionsthema „schreit“ auch regelrecht nach bestimmten Gestaltungselementen.

Sogar den Hut selbst kann man zum Kernstück der Anspielung auf die Forschung machen und ihm eine ganz ausgefallene Form geben, die kaum noch an einen richtigen Hut erinnert – oder diesen sogar nur als Miniatur aufgeklebt hat.

Moderne Technik versus Bastelkunst

Immer häufiger kommen auch 3D-Drucker zum Einsatz, die in einem „FabLab“, einem „Makerspace“ oder gar im heimischen Hobbykeller stehen. Damit können viele erdenkliche Bauteile und Figuren nach den individuellen Vorstellungen der Beteiligten als Kunststoffteile angefertigt werden. Diese Methode ist besonders unter Ingenieuren und anderen technikaffinen Bastlern beliebt.

Aber auch mit „althergebrachten“ Materialien erzielt man schöne Ergebnisse! So sind im Doktorhutbau auch Artikel aus Modellbaugeschäften beliebt, mit denen eigentlich Eisenbahnlandschaften geschaffen werden. So entstehen nicht selten kleine Dioramenwelten auf den Deckeln der Doktorhüte.

Auf der Seite Verzieren sind weitere Ideen für Materialien zusammengetragen. Auch sind dort einige Punkte aufgelistet, die generell bei der Verzierung beachtet werden sollten.