Bastelanleitung

Natürlich kann man auch einen fertigen Doktorhut kaufen. Mehr Gestaltungsspielraum hat jedoch, wer den „Rohling“ selber bastelt.

Fünf einfache Schritte zum Doktorhut

Was wird benötigt?

  • Werkzeug
    • Schere
    • Papierschneidemaschine oder
      Cutter-Messer mit schnittfester Unterlage
      (Vorsicht, Verletzungsgefahr!)
    • Alleskleber
    • Lineal
    • Geodreieck
    • Bleistift
    • Nähnadel
  • Material
    • Schwarzer Präsentationskarton (durchgefärbt, Stärke ca. 1,4 mm),
      mindestens ca. 36 x 36 cm
      Alternativ: Wellpappe (z.B. von einem Pappkarton) mit schwarzer Farbe anmalen
      oder mit schwarzem Fotokarton bekleben
    • Schwarzer Fotokarton (300 g/qm),
      mindestens ca. 21 x 62 cm
    • Quaste
      • selber basteln: Material und Anleitung hier
      • oder fertige Quaste zukaufen
    • Optional: Schwarzer Filz zum Verzieren der Flächen
    • Optional: Schwarzes Satinband zum Verschönern der Kanten

1. Zuschneiden

Zunächst müssen der Deckel sowie der Streifen, aus dem später der „Zylinder“ darunter wird, zugeschnitten werden.

Der quadratische Deckel muss aus einem steifen Material bestehen (zum Beispiel Präsentationskarton). Für den Deckel bietet sich eine Kantenlänge von 36 cm an. Dies kann nach Belieben angepasst werden. Manchmal ist es lustig, mit der Größe des Huts etwas zu übertreiben. Zum Beispiel wenn sich ein Doktorand mit „Big Data“ beschäftigt hat.

Der Streifen wird aus einem flexibleren Material gefertigt. Am besten eignet sich schwarzer Fotokarton. Die folgende Skizze kann als Anhaltspunkt für die Maße dienen, die auch von der Größe des Trägers abhängen:

Die gestrichelten Linien werden zunächst nur vorsichtig mit Bleistift gezogen. Sie kennzeichnen die Teile, die später Schweißwand (untere Kante) und Klebelaschen bilden.

2. Zylinder basteln

Der breite Kartonstreifen wird nun zu dem „Zylinder“, der unter dem Deckel befestigt wird.

Dazu werden die beiden Ecken wie in folgender Skizze weggeschnitten:

Anschließend muss die obere Klebelasche durchgehend mit Zacken versehen werden. Folgende Maße eigenen sich dazu:

Die obere, gezackte sowie die untere Lasche werden nun zur selben Seite umgeschlagen. Die untere Lasche, das Schweißband, komplett, die obere nur in einem 90°-Winkel.

Zuletzt wird der Streifen zu einem Ring zusammengefügt. So, dass das Schweißband innen liegt und die Zacken ebenfalls nach innen zeigen. Dazu wird Klebstoff auf die Rückseite der rechten Klebelasche aufgetragen. So soll das Ergebnis aussehen:

3. Deckel und Zylinder zusammenfügen

Die „Hochzeit“ von Deckel und Zylinder ist denkbar einfach. Auf die gezackten Klebelaschen wird Klebstoff aufgetragen. Anschließend wird der Zylinder auf den Deckel geklebt. Hierbei sollte lediglich auf eine möglichst zentrierte Anbringung geachtet werden.

4. Quaste anbringen

Mit einer Nähnadel wird der Deckel mittig durchstochen. Anschließend wird der Faden der Quaste (selbst basteln oder fertige Quaste kaufen) mit der Nadel von oben durch das Loch gezogen.

Unten wird der Faden verknotet und mit etwas Klebstoff fixiert, damit der Faden nicht mehr rausrutschen kann.

5. Flächen und Kanten verzieren (optional)

Wer möchte, kann die Kanten jetzt noch mit Satinband bekleben, was dem Hut einen noch edleren Look verleiht. Auch die Flächen können mit Filz beklebt werden.

Fertig! Jetzt fehlt nur noch eines: Die passende und persönliche Dekoration.