Warum man einen Doktorhut basteln sollte

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Eine Promotion ist immer etwas besonderes. Die Verleihung der Doktorwürde bescheinigt dem Kandidaten oder der Kandidatin, dass er oder sie selbstständig wissenschaftlich arbeiten kann. Sie markiert damit das lang ersehnte Ende eines eigenen Forschungsprojekts, im Rahmen dessen nicht selten Höhen und Tiefen durchlebt wurden und so manche „Durststrecke“ überwunden werden musste.

Kein Doktor ohne Doktorhut!

Über die erfolgreiche Promotion freuen darf sich aber nicht nur der glückliche Doktorand oder die glückliche Doktorandin selbst. Sondern auch all diejenigen, die das Projekt als Betreuer oder Kollege, meist über mehrere Jahre, begleiten durften. Viele von ihnen haben schließlich dasselbe durchgemacht und erinnern sich noch gerne an ihr Kolloquium zurück. Oder es steht noch bevor. Dann motiviert der Erfolg des Wegbegleiters, die eigene Arbeit ebenso erfolgreich abzuschließen.

In vielen Instituten und Uni-Arbeitsgruppen ist es daher Brauch, dass einem Doktoranden nach der bestandenen Verteidigung seiner Dissertation ein individuell dekorierter Doktorhut aufgesetzt wird. Üblicherweise finden sich auf dem Deckel des Huts allerlei Gegenstände, die auf humorvolle Art und Weise auf das Promotionsthema des frisch gebackenen Doktors beziehungsweise der neuen Doktorin anspielen.

Pappe, Schere, Klebstoff – viel mehr braucht es nicht!

Natürlich kann man fertige Hüte kaufen. Da es aber Hochschulen und deren Beschäftigten nicht selten an Mitteln fehlt, wird neben der Dekoration meist auch gleich der Hut selbst von den Kollegen gebastelt. Das muss natürlich heimlich geschehen, der Doktorand soll ja überrascht werden!

Nähen können muss man nicht. Ein ansehnlicher Doktorhut lässt sich sehr leicht und in kurzer Zeit aus schwarzer Pappe herstellen. Gerne werden Hüte in ihrer Größe leicht übertreiben, was besonders für diejenigen, die ihn nicht tragen „müssen“, einen großen Spaß bedeutet.

Eine ausführliche Bastelanleitung gibt es hier!